Anleihen
Bonds vor Zinsterminen gefragt

Die Anleihemärkte haben sich am Montag uneinheitlich präsentiert. In Europa gab es Kursgewinne: Händler spekulierten, anstehende Zins- und Tilgungszahlungen würden in den Markt reinvestiert.

HB FRANKFURT. Insgesamt fließen laut ING Bank diese Woche aus Österreich, Italien, den Niederlanden, Portugal und Griechenland rund 23 Mrd. Euro an Zinsen. Die Neuemissionen in den kommenden Tagen belaufen sich auf rund sieben Mrd. Euro. Kaum belastend wirkten die Eurostat-Inflationszahlen, die im Juni mit plus 1,9 Prozent knapp unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank lagen.

Am US-Anleihemarkt gab es wenig Bewegung. Der Empire State Index zum produzierenden Gewerbe war unerwartet gut ausgefallen, aber viele Händler warten auf die für heute und morgen angekündigten Zahlen zu Industrieproduktion, Inflation und Häusermarkt. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel auf 4,59 Prozent, für den Bund-Future ging es 0,34 Prozentpunkte aufwärts auf 110,68. Zehnjährige US-Treasuries rentierten unverändert bei 5,09 Prozent.

Die Landesbank Hessen-Thüringen platzierte eine Schuldverschreibung über 200 Mill. Euro. Der Kupon lag bei 4,75 Prozent, die Laufzeit bei drei Jahren. Die Bayerische Landesbank emittierte 100 Mill. Euro in Pfandbriefen, Nominalzins 4,625 Prozent, fällig in zwei Jahren.

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