Anleihen
Bundesanleihen sind bei Anlegern gefragt

Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Dienstag weiter geklettert und die Renditen entsprechend gesunken. Investoren strebten angesichts der nachgebenden Aktienmärkte nach Sicherheit und kauften die Papiere.

HB FRANKFURT. Die stärkere Risikoscheu hat auch dazu geführt, dass sich der Renditeunterschied zwischen italienischen Staatsanleihen und der als Benchmark geltenden deutschen Bundesanleihe im Zehnjahres-Bereich gestern auf 49 Basispunkte ausweitete. Das ist der größte Spread seit Oktober 1998. Die Investoren reagieren nach Ansicht von Strategen sensibler auf die Kreditwürdigkeit der Staaten.

Die zehnjährigen US-Treasuries konnten dagegen nur im frühen Handel zulegen. Später setzten sich Inflationsbefürchtungen durch, die Kurse gerieten unter Druck und die Renditen lagen am Nachmittag bei 3,57 Prozent höher. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten bei 3,83 Prozent niedriger. Der Kurs des Bund-Futures stieg um elf Basispunkte auf 117,56 Prozent an.

Am Primärmarkt begab Großbritannien eine fünfjährige Anleihe über 2,5 Mrd. Pfund (3,3 Mrd. Euro). Die Nachfrage war etwas geringer als bei der letzten Auktion, die Überzeichnungsquote lag bei 2,48 Prozent, verglichen mit 2,53 Prozent am 4. Dezember. Österreich kam mit einem 2017 fälligen Papier im Volumen von 1,1 Mrd. Euro an den Markt.

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