Anleihen
Die langfristigen Zinsen ziehen an

Die Renditen der zehnjährigen Anleihen in Deutschland und den USA sind am Donnerstag zum ersten Mal seit acht Handelstagen wieder etwas gestiegen.

FRANKFURT. Die Rentenmärkte im Euro-Raum, für die Bundesanleihen als Richtmaß gelten, litten damit etwas unter den Kommentaren der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese hatte erwartungsgemäß eine Zinserhöhung für März avisiert. „Wie es danach weitergehen wird, ist gleichwohl derzeit unklar“, meinte Jens-Oliver Niklasch, Volkswirt bei der Landesbank Baden-Württemberg. Die EZB werde sich voraussichtlich alle Optionen offen halten, dies belaste den Markt leicht. Bis zum späten Nachmittag stieg die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe auf 4,04 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future verlor 0,14 Prozentpunkt auf 115,41 Prozent.

In den USA wurde der gesamte Markt durch die anstehende Auktion 30-jähriger Anleihen über neun Mrd. Euro belastet. In dieser Woche hat das US-Schatzamt bereits dreijährige und zehnjährige Bonds über insgesamt 29 Mrd. Euro versteigert. Diese Auktionen liefen gut. 30-jährige Bonds haben sich aber im Handel schlecht entwickelt; aus diesem Grund fürchteten Händler eine schwache Nachfrage. Gestern stieg vor der Auktion die Rendite der zehnjährigen US-Anleihe auf 4,75 Prozent, die des Longbonds auf 4,87 Prozent.

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