Anleihen
Die Renditen springen kräftig nach oben

Die Entscheidung mehrerer Zentralbanken, dem Markt zusätzliche Liquidität zur Verfügung zu stellen, hat am Mittwoch die Anleihekurse in Europa und den USA deutlich nach unten getrieben.

HB FRANKFURT. Die Federal Reserve Bank koordiniert die Maßnahmen zusammen mit den Zentralbanken der Eurozone, Großbritanniens, Kanadas und der Schweiz. Über Auktionen sollen Banken befristete Mittel erhalten, so dass der derzeitige Finanzierungsengpass gemildert wird. Als Sicherheit können Banken eine große Bandbreite an Wertpapieren verwenden. Zudem arrangierte die Fed Devisenswap-Abkommen in Höhe von 24 Mrd. Dollar für die Europäische Zentralbank und die Schweizerische Nationalbank.

In den USA kletterte die Rendite zehnjähriger Treasuries 16 Basispunkte auf 4,13 Prozent und glich damit die Abwärtsbewegung vom Dienstag aus. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten sieben Basispunkte höher bei 4,30 Prozent. Im Gegenzug fiel der Bund-Future 63 Basispunkte auf 113,11 Prozent.

Am Primärmarkt hat Deutschland zweijährige Bundesschatzanweisungen im Volumen von sieben Mrd. Euro platziert. Die Nachfrage lag allerdings deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen Auktionen. Großbritannien begab ein inflationsgeschütztes Papier mit 15 Jahren Laufzeit und einem Volumen von 950 Mill. Pfund.

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