Anleihen
Druck auf die Rentenmärkte lässt nach

Experten geben für die europäischen und amerikanischen Anleihemärkte in dieser Woche noch keine Entwarnung, aber der deutliche Renditeanstieg dürfte etwas ins Stocken geraten. Unterstützt werden könnten die Staatsanleihen am Mittwoch von der US-Notenbank. Volkswirte rechnen mit einer weiteren Leitzinserhöhung auf fünf Prozent.

cü FRANKFURT. Sie gehen aber auch davon aus, dass die Federal Reserve betonten wird, dass weitere Zinsschritte stark von der makroökonomischen Entwicklung abhängen. Selbst wenn die Fed die Formulierung beibehalte, dass eine weitere Straffung der Politik nötig sei, würde dies nach Ansicht der Dekabank nicht automatisch signalisieren, dass die US-Leitzinsen über fünf Prozent steigen.

Etwas Druck von den Bondmärkten dürfte zudem am Freitag der Index des amerikanischen Verbrauchervertrauens der Universität Michigan nehmen. Volkswirte rechnen damit, dass der Indikator durch die anhaltend hohen Energiepreise getrübt wird.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag zum Wochenausklang bei vier Prozent. Der Bund-Future stieg um 0,26 Prozentpunkte auf 115,25 Prozent. In den USA ging die Rendite der zehnjährigen Treasuries leicht auf 5,07 Prozent zurück. Der schwächer als erwartete US-Arbeitsmarktbericht stützte die Anleihen.

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