Anleihen
Experten erwarten weiter fallende Renditen

Die anhaltende Flucht der Anleger in sichere Investments dürfte in dieser Woche für weitere Kursgewinne bei Staatsanleihen sorgen. Denn an den Finanzmärkten zeichnet sich kein Ende der Turbulenzen ab. Dabei sind die Aussichten auf Kursgewinne für europäische Staatsanleihen noch besser als für US-Treasuries.

FRANKFURT. Die anhaltende Flucht der Anleger in sichere Investments dürfte in dieser Woche für weitere Kursgewinne bei Staatsanleihen sorgen. Denn an den Finanzmärkten zeichnet sich kein Ende der Turbulenzen ab. Dabei sind die Aussichten auf Kursgewinne für europäische Staatsanleihen noch besser als für US-Treasuries. Grund sind Hoffnungen auf eine mögliche Zinssenkung der Europäischen Zentralbank. Gefragt sind derzeit vor allem Kurzläufer, was die Rendite der zweijährigen Bundesschatzanweisungen am Freitag bis auf 3,17 Prozent drückte. So niedrig rentierten die Papiere zuletzt Mitte März.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen lag am Freitag kaum verändert bei 3,94 Prozent, nachdem sie bereits am Donnerstag wieder unter die Marke von vier Prozent gefallen war. Zehnjährige Treasuries rentierten am Freitagabend mit 3,60 Prozent leicht unter dem Vortagesniveau, nachdem die Rendite im Vorfeld der Abstimmung über das US-Rettungspaket zeitweise deutlich gestiegen war.

Am Primärmarkt ist für Dienstag eine inflationsgeschützte Anleihe aus Großbritannien im Volumen von 1,2 Mrd. Pfund angekündigt, Laufzeit bis 2022. Am Mittwoch will Deutschland zweijährige Bundesschatzanweisungen über sieben Mrd. Euro platzieren.

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