Anleihen
Experten sehen Renten weiter unter Druck

Die europäischen Rentenmärkte schlossen am Freitag knapp behauptet. Entgegen manchen Hoffnungen hat die Tatsache, dass die US-Notenbank Fed am Donnerstag die Ängste vor weiteren Zinserhöhungen dämpfte, den Markt nicht nachhaltig gestützt.

HB FRANKFURT. Stattdessen wird vermehrt über schnellere und deutlichere Zinserhöhungen der Europäischen Notenbank spekuliert. Der richtungsweisende Bund-Future verlor am Freitag acht Ticks auf 115,42 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag unverändert bei 4,06 Prozent. Im Verlauf hatte der Bund noch deutlich mehr eingebüßt. Am Nachmittag profitierte er aber von einem relativ schwachen Chicagoer Einkaufsmanagerindex. Nach Meinung von Experten dürften die europäischen Rentenmärkte unter Druck bleiben. HSBC Trinkaus & Burkhardt sieht beim Bund-Future in dieser Woche „Abwärtspotenzial“. Perspektivisch sollten sich Investoren auf einen erneuten Test des Verlaufstiefs von 114,55 Punkten einstellen.

In der neuen Woche stehen in den USA nur wenige Fundamentaldaten an. Die größte Bedeutung dürfte der Arbeitsmarktbericht für Juni am Freitag haben. In Europa stehen am Donnerstag Zinsentscheidungen der EZB und in Großbritannien an. Eine Zinsänderungen wird in beiden Fällen aber noch nicht erwartet.

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