Anleihen
Experten setzen Hoffnungen in deutsche Bonds

Bundesanleihen droht nach der Kurserholung der letzten fünf Wochen zum Wochenauftakt der Schwung auszugehen. Kursverluste sind möglich.

FRANKFURT. Kursverluste sind möglich, bevor am Dienstag die ZEW-Daten zum Anlegervertrauen belegen dürften, dass die Zuversicht der Investoren auf Sicht der kommenden sechs Monate auf den höchsten Wert seit drei Jahren geklettert ist. Sechs von Bloomberg befragte Analysten geben im Mittelwert ihrer Prognose für Juli 47,8 Punkte an. Im Juni lag der Vergleichswert bei 44,8 Zählern.

Auf längere Sicht werden nach Expertenmeinung Bundesanleihen gegenüber US-Treasuries aber weiter zulegen und auch in der zweiten Jahreshälfte in der Wertentwicklung schlagen. "Wir sehen erheblich weniger Risiken bei Bundesanleihen als bei US-Treasuries", sagte etwa Markus Kohlenbach, Leiter festverzinsliche Wertpapiere international bei der großen deutschen Fondsgesellschaft DWS. In den USA sei die Arbeitslosigkeit bereits deutlich gestiegen. Das sei bislang in Deutschland nicht der Fall. Wenn es dazu komme, dann erwarte er am Bondmarkt eine Rally.

Im laufenden Jahr haben Anleger mit Bundesanleihen eine Wertsteigerung von 0,4 Prozent erzielt. Dagegen haben Investoren bei US-Treasuries laut Merrill Lynch eine Einbuße von 3,8 Prozent erlitten.

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