Anleihen
Feste Aktien bremsen die Rentenkurse

Die gute Stimmung an den Aktienmärkten hat gestern die jüngste Erholung am Anleihemarkt ausgebremst. Da in Großbritannien, Deutschland und Japan die Aktienkurse kräftig zulegten, sank der Anreiz, Staatsanleihen als sicheren Hafen für Anlagen zu kaufen. Dabei fielen die Anleihekurse in Europa stärker als in den USA.

HB FRANKFURT. Für die Marktteilnehmer rückte die Fundamentalsituation wieder in den Blickpunkt, nachdem sie sich am Freitag und Montag vor allem auf die Terrornachrichten konzentriert hatten. Für die Euro-Zone vermeldete Eurostat für Mai die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1996. Dies nährte die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen. In den USA fiel der Auftragseingang in der Industrie weniger schwach aus als erwartet.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten drei Basispunkte höher bei 4,54 Prozent. Der Bund-Future gab 26 Basispunkte nach auf 111,05 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Treasuries war minimal höher bei 5,00 Prozent. Die Deutsche Bank hält mittlerweile sowohl europäische Staatsanleihen als auch US-Treasuries im Vergleich zu Aktien für teuer.

Am Primärmarkt kündigte Portugal Telecom eine Wandelanleihe im Volumen von 750 Mill. Euro an. Das Papier soll eine Laufzeit von sieben Jahren haben und mit einem Kupon zwischen 3,875 und 4,375 Prozent ausgestattet werden.

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