Anleihen
Geithners klare Worte treiben Bondkurse

An den Anleihemärkten in den USA und im Euro-Raum sind am Dienstag die Kurse geklettert und die Renditen entsprechend gefallen. Finanzminister Timothy Geithner erklärte, dass das Finanzsystem schwer angeschlagen sei und weitere staatliche Hilfen benötige.

FRANKFURT. Investoren rechneten angesichts der sich verstärkenden Konjunktursorgen mit einer guten Aufnahme der für gestern geplanten Emission von dreijährigen Treasuries. Zudem waren die Kurse der US-Staatspapiere in den vergangenen Wochen recht kräftig gesunken, so dass das Einstiegsniveau jetzt wieder attraktiv sei, erklärten Händler. Im Euro-Raum schob außerdem ein Rückgang der Produktion in Frankreich und Italien die Bondkurse an.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten bei 3,35 Prozent fünf Basispunkte niedriger. Der Bund-Future kletterte um 63 Basispunkte auf 122,35 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Treasuries sank um sechs Basispunkte auf 2,92 Prozent.

Den Primärmarkt zapften die USA mit einem dreijährigen Papier über 32 Mrd. Dollar an. Auch die Niederlande, Österreich und Großbritannien nahmen Kapital am Bondmarkt auf. Im Unternehmenssegment plane der Zigarettenhersteller Imperial Tobacco Group eine Anleihe in Pfund und Euro über 3,4 Mrd. Dollar, hieß es aus Konsortialkreisen.

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