Anleihen
Gute US-Daten belasten die Rentenmärkte

Unerwartet gute Konjunkturdaten aus den USA haben am Freitagnachmittag die Kurse europäischer Staatsanleihen belastet. Der Bund-Future beendete die Woche nach anfänglichen Kursgewinnen mit einem Minus von 31 Ticks bei 118,11 Zählern. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe kletterte auf 3,71 Prozent.

pot / Reuters FRANKFURT. Auslöser des Kursrutsches war der überraschend starke Einkaufsmanager-Index der Region um Chicago. Der Indikator stieg für September auf 62,1 Punkte. Dies wurde als Anzeichen dafür gewertet, dass die US-Wirtschaft offenbar doch nicht so schnell an Fahrt verliert wie erwartet. Auch die US-Anleihen gingen nach den Chicago-Zahlen zunächst in die Knie. Später erholten sie sich aber wieder und schlossen kaum verändert. Zehnjährige US-Anleihen rentierten mit 4,63 Prozent.

In dieser Woche stehen die Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag und die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag im Blickpunkt. Eine Zinserhöhung der EZB um 25 Basispunkte gilt als sicher. Nach Meinung der DZ Bank wird die EZB zudem weitere Zinserhöhungen signalisieren, was die Rentenmärkte belasten könnte. Dagegen rechnet Helaba Trust bis zum Jahresende mit sinkenden Inflations- und Zinserwartungen an den Märkten, was für Euro-Renten positiv sei.

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