Anleihen
Hoher Ölpreis stützt die Rentenmärkte

Die Anleihemärkte sind gestern etwas zur Ruhe gekommen. Gestützt wurden die Festverzinslichen unter anderem vom Ölpreis, der zwischenzeitlich auf ein neues Rekordhoch stieg. So kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent in der Spitze 74 Dollar.

HB FRANKFURT. Der Rentenmarkt interpretierte dies Händlern zufolge als Gefahr für die weitere Wirtschaftsentwicklung. Dazu kamen die um 0,1 Prozent und damit unerwartet gesunkenen Frühindikatoren für die US-Wirtschaft vom Forschungsinstitut Conference Board sowie der Konjunkturindex der Notenbank von Philadelphia, der im April weniger stark als erwartet gestiegen ist (siehe Devisenbericht). Die Erholung der Bonds wurde auch durch die niedrigen wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gebremst.

Die Terminkontrakt Bund-Future stieg bis zum Handelsende um 0,12 Prozentpunkte auf 115,75 Prozent. Die zehnjährige Bundesanleihe und die zehnjährige US-Staatsanleihe rentierten leicht höher mit 3,94 und 5,04 Prozent.

Am Markt für neue Anleihen begab Frankreich die erste an die Inflationsrate gekoppelte Anleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren und stockte eine zweijährige Anleihe auf. Die Auktionen über insgesamt 7,7 Mrd. Euro kamen laut Analysten gut an. cü

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