Anleihen
Inflationsängste treiben die Bondrenditen

Neue Schreckensnachrichten von der Inflationsfront haben Investoren am Mittwoch US-Staatspapiere verkaufen lassen und dadurch die Renditen nach oben getrieben. Die Verbraucherpreise in den USA kletterten im Juni auf Monatsbasis um 1,1 Prozent und damit so stark wie seit 26 Jahren nicht mehr.

FRANKFURT. Im Jahresvergleich schnellten die US-Verbraucherpreise um fünf Prozent nach oben. Inflation macht Anleihen weniger attraktiv, weil sie den Realertrag der Papiere schmälert. Zehnjährige US-Treasuries rentierten sieben Basispunkte höher bei 3,89 Prozent.

Am europäischen Rentenmarkt sanken die Renditen zunächst ebenfalls, notierten am Nachmittag aber dann kaum verändert zum Vortag. Positive Quartalszahlen von US-Unternehmen bewogen manche Investoren, in ertragsstärkere Anlageformen wie Aktien umzuschichten. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen lag am Nachmittag, der Bund-Future notierte kaum verändert bei 112,37 Prozent.

Am Primärmarkt will sich der angeschlagene US-Hypothekenfinanzierer Freddie Mac heute drei Mrd. Dollar über zweijährige Anleihen beschaffen. Das US-Finanzministerium hatte Freddie Mac und Fannie Mae Unterstützung zugesichert, nachdem Spekulationen über eine drohende Kapitalnot der beiden Immobiliengiganten grassierte.

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