Anleihen
Inflationsdaten belasten zeitweise US-Bonds

Die Lage an den Anleihemärkten hat sich gestern etwas beruhigt. Die zehnjährigen Renditen in den USA und im Euro-Raum zogen zwar zunächst an, erreichten dabei aber nicht die Hochs vom Vortag.

FRANKFURT. In den USA setzte zunächst der überraschend starke Anstieg der Erzeugerpreise die Kurse der US-Staatsanleihen unter Druck. Doch die Rendite der zehnjährigen Treasuries lockte bei einem Niveau von 5,25 Prozent Investoren an. Das stoppte den Rückgang der Anleihekurse. Zudem schwand die Sorge vor weiter sinkenden Kursen, nachdem die Erzeugerpreise ohne die Komponenten Energie und Lebensmittel nur ganz leicht gestiegen waren. Im Tagesverlauf zogen die Bondkurse wieder an, und zehnjährige US-Papiere rentierten mit 5,19 Prozent etwa auf Vortagesniveau. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel nach einem vorübergehenden Anstieg auf 4,66 Prozent später auf 4,61 Prozent. Der Bund-Future gewann 21 Basispunkte auf 110,43 Prozent.

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Am Primärmarkt trat BT Group erstmals seit über sechs Jahren auf und platzierte eine Anleihe über insgesamt 1,5 Mrd. Pfund in Euro und Pfund Sterling, die vierfach überzeichnet war. Zudem begab der französische Baustoffhersteller Lafarge eine Anleihe über 500 Mill. Euro. Ericsson kündigte einen neuen Bond an. cü/Bloomberg

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