Anleihen
Inflationsdaten der USA bremsen Bond-Gewinne

Die etwas höher als erwartet ausgefallenen Verbraucherpreise in den USA haben am Mittwoch die Anleihemärkte belastet. Die Konsumentenpreise stiegen im Vergleich zum Vormonat in der Kernrate – ohne Energie und Lebensmittel – um 0,3 Prozent.

HB FRANKFURT. Die aktuelle Entwicklung machte zuletzt erneut aufgekommene Hoffnungen auf Leitzinssenkungen in den USA zunichte. Später wurden die Märkte aber durch den etwas schwächeren Frühindikator für die US-Wirtschaft vom Forschungsinstitut Conference Board wieder etwas gestützt.

Der Terminkontrakt Bund-Future lag am Abend 0,16 Prozentpunkte im Plus bei 115,43 Prozent. Nach den Inflationsdaten war er bis auf 115,21 Prozent gefallen, vor den Daten lag er bei 115,55 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag unverändert bei 4,05 Prozent, die der zehnjährigen US-Anleihe erhöhte sich auf 4,69 Prozent.

Am Markt für dem Pfandbrief ähnliche Anleihen platzierte die britische Bausparkasse Nationwide einen mit Hypotheken gedeckten Jumbo über vier Mrd. Euro. Er teilt sich in zwei gleiche Tranchen mit Laufzeiten von fünf und 15 Jahren. Damit platzierte Nationwide den bislang größten britischen so genannten Covered Bond. Die Emission kam gut an, die Konsortialführer ABN Amro, Deutsche Bank und UBS berichteten von Kaufaufträgen über elf Mrd. Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%