Anleihen
Inflationssorgen treiben Renditen nach oben

Inflationsbefürchtungen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben am Montag bei europäischen Staatsanleihen für Kursverluste gesorgt. Bereits am Freitagabend hatte EZB-Ratsmitglied Jürgen Stark betont, die Zentralbank sei bereit zu handeln, um die Inflation einzudämmen.

HB FRANKFURT. Außerdem divergierten die Inflationsprognosen des EZB-Rats und des wissenschaftlichen Stabs der Notenbank. Dazu kamen am Montag Äußerungen von EZB-Ratsmitglied Erkki Liikanen, es gebe mittelfristig Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität. Die Inflationssorgen zeigen sich auch daran, dass die Renditedifferenz zwischen herkömmlichen und inflationsgeschützten französischen Anleihen von 2,17 Prozentpunkten Anfang November auf inzwischen 2,21 Prozentpunkte gestiegen ist. Vom Handelsblatt befragte Volkswirte geben hingegen mit Blick auf die Inflationsrisiken Entwarnung.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten am späten Nachmittag sechs Basispunkte höher mit 4,28 Prozent. Im Gegenzug sank der Terminkontrakt Bund-Future um 37 Basispunkte auf 113,74 Prozent. US-Anleihen notierten vor der heute anstehenden Leitzinsentscheidung etwas leichter. Bei zehnjährigen Treasuries stieg die Rendite um vier Basispunkte auf 4,15 Prozent. Etwas belastet wurden die Treasuries durch besser als erwartet Daten zum US–Immobilienmarkt.

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