Anleihen
Konjunkturdaten belasten Bondkurse

Neue Konjunkturdaten haben auf die Kurse an den Anleihemärkten gedrückt. Im Euroraum ist das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal stärker als erwartet gewachsen. Zudem sind die Erzeugerpreise im April so stark wie seit sieben Jahren nicht mehr gestiegen.

FRANKFURT. Dies erhöht den Druck auf die Europäische Zentralbank, die Zinsen unverändert zu belassen. In den USA sorgten besser als erwartete Zahlen zum Auftragseingang in der Industrie und ein Kommentar von Notenbankchef Bernanke für steigende Renditen. Bernanke sagte, dass die Zinsen "gut ausgerichtet" seien, um Wachstum und stabile Preise zu fördern. Außerdem würden die Währungshüter die Auswirkungen der Dollarschwäche aufmerksam verfolgen. Damit schürte er Sorgen, dass die Inflation sich beschleunigen werde.

Zehnjährige Treasuries rentierten bei 4,01 Prozent um fünf Basispunkte höher. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog um sieben Basispunkte auf 4,42 Prozent an. Am Terminmarkt gab der Bund-Future deutlich um 64 Basispunkte auf 111,71 Prozent nach. Am Primärmarkt nahm Tschechien zwei Mrd. Euro über ein auf Euro lautendes Papier mit zehn Jahren Laufzeit auf. Großbritannien kam mit einem Ultra-Langläufer mit Fälligkeit 2055 an den Markt. Die Emission hatte eine Volumen von 2,25 Mrd. Pfund (4,43 Mrd. Euro).

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