Anleihen
Konjunkturdaten drücken Bondrenditen

Die jüngsten Daten zur Konjunkturentwicklung in Deutschland haben die Anleiherenditen in Europa am Dienstag unter Druck gesetzt. Damit steigt nach Ansicht von Marktteilnehmern die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die EZB.

FRANKFURT. Der vom Münchner Ifo-Institut ermittelte Geschäftsklima-Index fiel auf ein Drei-Jahres-Tief bei 94,8 Zählern. Auch der vom GfK-Institut erhobene Index des Verbrauchervertrauens sank auf 1,5 Zähler. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2003.

Daten des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden deuten zudem auf eine nachlassende Wirtschaftsdynamik. Saisonbereinigt fiel das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum ersten Quartal 0,5 Prozent. Im ersten Quartal war die Wirtschaft noch 1,3 Prozent gewachsen.

Zweijährige Bundesanleihen, die auf Zinserwartungen stärker regieren, rentierten sechs Basispunkte leichter bei 3,98 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen lag bei 4,11 Prozent minimal niedriger. Der Terminkontrakt Bund-Future notierte bei 114,69 Prozent fünf Basispunkte höher.

Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries war im frühen Handel kaum verändert und verharrte nahe am Drei-Monats-Tief bei 3,80 Prozent. Am Primärmarkt kündigte die Europäische Investitionsbank eine dreijährige Dollaranleihe über vier Mrd. Dollar an.

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