Anleihen
Konjunkturdaten treiben Rentenkurse

Die Anleihemärkte haben am Donnerstag hauptsächlich auf die weniger guten Konjunkturdaten aus den USA reagiert. Nachdem bekannt wurde, dass die US-Einkaufsmanager ihren Optimismus teilweise verloren haben, legten die Bewertungen von Staatsanleihen auf beiden Seiten des Atlantiks zu.

HB FRANKFURT. „Da für den Rentenmarkt die US-Konjunktur am wichtigsten ist, verstärkt sich der Trend, dass die Verzinsung von Papieren mit kurzer Laufzeit in die Nähe der Verzinsung der langfristigen Papier steigt“, sagte Ulf Krauss, Anleihenstratege bei Helaba Trust.

Eine solche Lage tritt ein, wenn viele Anleger sich mit kurzfristigen Renten eindecken, weil sie aufgrund schlechter Konjunkturaussichten dem Aktienmarkt nicht mehr trauen. Die Rendite der zehnjährigen US-Anleihe fielen auf 4,47 Prozent. Papiere mit zweijähriger Laufzeit kamen auf 4,63 Prozent. Der Terminkontrakt Bund Future für Dezember lag am späten Abend 0,29 Prozentpunkte im Plus bei 118,49 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 3,69 Prozent.

Wenn ein Notenbanker heute in einer der angekündigten Reden Hinweise auf die Zinspolitik gibt, könnten davon Impulse für den Rentenmarkt ausgehen. Anders als in den USA sehen die Konjunkturindikatoren für den Euro-Raum bisher sehr gut aus.

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