Anleihen
Kurse bei Anleihen bleiben unter Druck

Bei Staatsanleihen erwarten Marktexperten für diese Woche weiter sinkende Kurse und steigende Renditen. Staaten haben für diese Woche erneut zahlreiche Emissionen angekündigt.

FRANKFURT.Am Freitag waren die Bonds nach überraschend festen Arbeitsmarktdaten aus den USA und einem markanten Anstieg der deutschen Exporte bereits deutlich gefallen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte 14 Basispunkte auf 3,51 Prozent, zehnjährige Treasuries rentierten elf Basispunkte höher mit 3,86 Prozent.

Auch für die am Donnerstag anstehenden Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt im Euroraum erwarten Analysten eine Verbesserung zum Vorquartal. Angesichts der Konjunkturdaten seien die Renditen noch deutlich zu niedrig, bemerkte Anleihestratege Kornelius Purps von UniCredit in München.

Staaten haben für diese Woche erneut zahlreiche Emissionen angekündigt. Die größten Volumina kommen aus den Vereinigten Staaten, wo von Dienstag bis Donnerstag insgesamt 75 Mrd. Dollar an Treasuries mit Laufzeiten zwischen drei und 30 Jahren platziert werden.

Deutschland will am Mittwoch eine zehnjährige Bundesanleihe um sechs Mrd. Euro aufstocken, Italien plant eine Emission fünfjähriger Papiere in nicht genannter Höhe. Eine zehnjährige Anleihe über 3,5 Mrd. Pfund will Großbritannien begeben, das zudem eine Emission inflationsgeschützter Bonds mit Fälligkeit 2047 plant.

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