Anleihen-Märkte
Zinsperspektiven treiben Anleihen-Renditen

Die Zinsaussichten haben am Montag für steigende Renditen bei europäischen Anleihen gesorgt. In Deutschland verzeichnete der Auftragseingang in der Industrie im März mit 2,4 Prozent ein überraschend starkes Plus.

HB FRANKFURT. Außerdem hob die Europäische Kommission ihre Prognosen für Wachstum und Inflation in diesem Jahr an. Beides lässt eine Zinserhöhung der EZB im Juni erwarten. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten am späten Nachmittag mit 4,21 Prozent, das sind 0,28 Prozentpunkte mehr als bei der letzten Zinserhöhung im März. Der Bund-Future notierte 17 Basispunkte niedriger bei 113,62 Prozent.

Der US-Markt blieb angesichts der in dieser Woche anstehenden Emissionen relativ ruhig. Die Rendite zehnjähriger Treasuries ging leicht zurück auf 4,63 Prozent. Von Montag bis Mittwoch sollen in den USA Anleihen im Volumen von insgesamt 32 Mrd. Dollar auf den Markt kommen. Den Anfang machte am Montagabend eine Auktion dreijähriger Papiere im Volumen von 14 Mrd. Dollar.

Am europäischen Primärmarkt kam die Norddeutsche Landesbank mit zwei Emissionen an den Markt. Zum einen begab sie öffentliche Pfandbriefe im Volumen von 200 Mill. Euro und mit einer Laufzeit bis Februar 2009. Außerdem platzierte die Bank Schuldverschreibungen mit Laufzeit bis Mai 2011 im gleichen Volumen.

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