Anleihen-Markt
Kurse an Bondmärkten ziehen an

Schwache Daten vom US-Eigenheimmarkt geben den Anleihemärkten Rückenwind. Die Kurse in den USA und Euro-Land stiegen. Spekuliert wird auch über eine Erhöhung des Leitzinses durch die EZB.

FRANKFURT. An den Anleihemärkten in den USA und im Euro-Raum sind die Kurse gestern geklettert. Rückenwind gaben schwache Daten vom US-Eigenheimmarkt. Für wenig Bewegung sorgte hingegen ein Kommentar von EZB-Ratsmitglied Klaus Liebscher, der die Inflationsrisiken im Euroraum als erheblich und steigend bezeichnete. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins doch erneut erhöhen wird.

Am Nachmittag rentierten zehnjährige US-Treasuries deutlich niedriger bei 4,59 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank auf 4,40 Prozent. Indes notierte der Terminkontrakt Bund-Future 18 Basispunkte höher bei 111,89 Prozent. Bewegung gab es auch am Primärmarkt. Die Europäische Investitionsbank nahm fünf Mrd. Euro über eine 2013 fällige Anleihe auf. Litauen plant unterrichteten Kreisen zufolge ein zehnjähriges Papier in Euro.

Der russische Gasproduzent OAO Gazprom will bis zu 1,7 Mrd. Euro über eine zehnjährige Anleihe beschaffen. Die Münchener Rück kam mit einer Katastrophen-Anleihe im Volumen von 260 Mill. Dollar an den Markt. Mit dem Papier sollen Erdbebenrisiken in Japan abgedeckt werden. Auch die Allianz wolle Katastrophen-Anleihen in Dollar und Euro begeben, berichten informierte Personen.

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