Anleihen
Nachfrage nach US-Bonds sinkt

Spekulationen, dass japanische Investoren weniger US-Staatsanleihen kaufen werden, haben am Dienstag auf die Kurse der US-Treasuries gedrückt. Durch den Dollar-Rutsch und die sinkenden US-Renditen seien US-Papiere weniger attraktiv für japanische Investoren.

HB FRANKFURT. Japan ist einer der größten Käufer von US-Staatspapieren und derzeit stehen neue Investments zum Beginn des neuen Fiskaljahres am 1. April an. Außerdem ist in den USA der ISM-Einkaufsmanagerindex im März gestiegen, und die Bauausgaben fielen weniger als erwartet. Ferner litten die Kurse der Anleihen in den USA und Europa unter Spekulationen, dass bei den Verlusten am Kreditmarkt nun ein Wendepunkt erreicht sei. Die Europäische Zentralbank (EZB) dämpfte erneut Zinssenkungserwartungen. EZB-Ratsmitglied Lorenzo Bini Smaghi sagte, dass die Inflation im Euro-Raum, die derzeit den höchsten Wert seit 16 Jahren erreicht hat, noch höher gewesen wäre, wenn die Währungshüter den Leitzins gesenkt hätten.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe zog um acht Basispunkte auf 3,98 Prozent an. Der Bund-Future fiel um 67 Basispunkte auf 115,31 Prozent. Zehnjährige US-Treasuries rentierten bei 3,53 Prozent zwölf Basispunkte höher. Am Primärmarkt stockte Österreich ein 2019 fälliges Papier um 550 Mill. Euro auf

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