Anleihen
Neue 30-jährige Bundesanleihe wenig gefragt

Deutschland hat am Mittwoch eine neue Bundesanleihe mit Laufzeit von über 30 Jahren begeben, die bei Investoren nicht gut ankam. Für das geplante Volumen von vier Mrd. Euro bekam die Finanzagentur als Schuldenmanager des Bundes Kaufaufträge über lediglich 3,94 Mrd. Euro.

FRANKFURT. Für Bundesanleihen dürfen nur bestimmte Banken Gebote abgeben. Hinter den Aufträgen stehen aber meist institutionelle Investoren. Die Anleihe wurde mit einer durchschnittlichen Rendite von 4,91 Prozent zugeteilt und bot somit keinen Aufschlag gegenüber der etwas kürzer, bis 2039 laufenden Bundesanleihe. Die Finanzagentur behielt von dem Papier 792 Mill. Euro ein. Damit ergab sich letztlich eine 1,2-fache Überzeichnung. In diesem Jahr gab es schon sieben Auktionen des Bundes, bei denen die Nachfrage – angesichts der stark schwankenden Rentenmärkte – geringer ausfiel als das Angebot.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte zeitweise bei 4,70 Prozent auf den höchsten Stand seit August 2002. Der Bund Future verlor 24 Basispunkte auf 109,98 Prozent. Zehnjährige US-Treasuries rentierten sechs Basispunkte höher bei 4,16 Prozent. Am Primärmarkt platzierten die USA zweijährige Anleihen im Volumen von 31 Mrd. Dollar. Portugal begab ein Papier über eine Mrd. Euro mit Laufzeit bis 2014.

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