Anleihen
Neue Daten belasten deutsche Bonds

Während die Rendite europäischer Anleihen am Donnerstag zugelegt hat, rentierten US-Treasuries am Nachmittag niedriger. In Europa wurden die Kurse wie schon in den vergangenen Tagen von Inflationserwartungen bestimmt: Hiobsbotschaften kommen aus Frankreich und aus den Reihen der EU-Kommission.

HB FRANKFURT. Zum einen verzeichnete Frankreich im Januar die höchste Teuerung seit mindestens zwölf Jahren, zum anderen hob die EU-Kommission die Inflationsprognose für dieses Jahr auf den höchsten Stand seit Einführung des Euro 1999 an. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg drei Basispunkte auf 4,05 Prozent. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es 40 Basispunkte abwärts auf 115,54 Prozent

.

In den USA sank die Rendite der zehnjährigen Treasuries sechs Basispunkte auf 3,83 Prozent, die Renditedifferenz zwischen Kurz- und Langläufern schrumpfte auf den niedrigsten Stand seit zwei Wochen. Marktteilnehmer sahen die flachere Renditekurve als Reaktion auf das Fed-Protokoll, das die Möglichkeit einer raschen Trendumkehr bei der Zinspolitik signalisierte.

Am Primärmarkt beschaffte sich Frankreich insgesamt rund 5,2 Mrd. Euro. Davon entfielen 2,857 Mrd. Euro auf fünfjährige Papiere, 1,095 Mrd. Euro auf dreijährige und 1,225 Mrd. Euro auf zweijährige Anleihen. Portugal plant laut Angaben aus dem Emissionskonsortium eine zehnjährige Anleihe im Volumen von drei Mrd. Euro.

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