Anleihen
Neue Papiere treiben Renditen in die Höhe

Zahlreiche Neuemissionen haben am Dienstag an den Anleihemärkten in den USA und im Euro-Raum für sinkende Kurse und steigende Renditen gesorgt. In den Vereinigten Staaten stand die Auktion einer zweijährigen Anleihe im Volumen von 40 Mrd. Dollar an, zwei weitere Papiere folgen in den nächsten Tagen.

FRANKFURT. Im Euro-Raum hat Irland erstmals seit drei Jahren den Kapitalmarkt angezapft. Das Land begab für eine Milliarde Euro zwei Anleihen mit Fälligkeit 2011 und 2020, die laut Bondexperten gut am Markt aufgenommen wurden. Die Emissionen waren 3,8fach beziehungsweise 2,7fach überzeichnet. Die Niederlande beschafften sich 1,4 Mrd. Euro in drei verschiedenen Tranchen.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten am Nachmittag bei 3,11 Prozent neun Basispunkte höher. Der Terminkontrakt Bund-Future fiel um 75 Basispunkte auf 123,36 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Treasuries zog um sechs Basispunkte auf 2,71 Prozent an. Im Unternehmenssegment kam der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal mit einer Wandelanleihe an den Markt. Mit einem Volumen von 1,1 Mrd. Euro ist es in dieser Kategorie im laufenden Jahr die größte Emission eines Unternehmens außerhalb der Finanzsektors. BASF plant ein achtjähriges Papier über 400 Mill. Pfund (433 Mill. Euro), heißt es aus Konsortialkreisen.

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