Anleihen
Neuemissionen treiben die Bondrenditen

Anstehende Emissionen am Primärmarkt haben im Anleihehandel am Mittwoch für sinkende Kurse und leicht steigende Renditen gesorgt. Die USA brachten am Abend zehnjährige Treasuries im Volumen von 13 Mrd. Dollar an den Markt.

HB FRANKFURT. Am Donnerstag will das Finanzministerium in Washington neun Mrd. Dollar über eine Emission 30-jähriger Bonds beschaffen. Wegen des zusätzlichen Angebots sank auf beiden Seiten des Atlantiks die Nachfrage am Sekundärmarkt. Zehnjährige Treasuries verbilligten sich und rentierten drei Basispunkte höher. Damit bewegte sich die Rendite weiter auf einem Niveau von 3,60 Basispunkten, um das sie seit zwei Wochen pendelt. Deutsche Bundesanleihen rentierten fünf Basispunkte höher bei 4,00 Prozent. Der Bund-Future sank auf 117,01 Prozent.

Druck auf die Kurse brachte die Erwartung, die Inflation könne anziehen und die Realerträge von Bonds mit langen Laufzeiten mindern. In den USA gelten neue Zinssenkungen als ausgemacht. Im Euroraum blicken Anleger gespannt der heutigen Zinsentscheidung entgegen. Es wird spekuliert, dass die EZB in ihrem Ausblick etwas von ihrem straffen geldpolitischen Fokus abrückt. Am Markt für Unternehmensanleihen kündigte Morgan Stanley an, erstmals im Auftrag eines „multinationalen“ Konzerns eine islamische Anleihe zu emittieren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%