Anleihen
Notenbankchef treibt die Renditen

Am Markt für Staatsanleihen sind die Renditen am Mittwoch gestiegen, nachdem sie am Vortag kräftig gesunken waren. Investoren richten ihr Augenmerk auf den zweiten Teil der Ausführungen von Notenbankchef Ben Bernanke vor dem amerikanischen Kongress.

FRANKFURT. Am Dienstag hatte Bernanke am Bondmarkt Kauforders ausgelöst, als er in Aussicht stellte, die Fed werde die Zinsen noch eine Weile "außergewöhnlich niedrig" halten. Bei der Anhörung am Mittwoch ging es um den Inflationsausblick. Einem dafür vorbereiteten Fed-Bericht zufolge will die Notenbank die Geldpolitik straffen, sobald sich die Lage am Arbeitsmarkt verbessert.

Bondexperten erwarten, dass der jüngste Aufwärtstrend der Renditen nicht hält. "Solange die Arbeitslosigkeit zunimmt, wird die Inflation nicht steigen. Die Renditen werden wieder nachgeben", sagte Tsutomu Komiya, Rentenhändler bei Daiwa Asset Management in Tokio.

Zehnjährige US-Treasuries gaben nach, die Rendite kletterte um vier Basispunkte auf 3,52 Prozent. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten um vier Basispunkte höher bei 3,39 Prozent. Der Bund-Future sank um 14 Basispunkte ab auf 121,12 Prozent.

Am Primärmarkt beschaffte Spanien am Mittwoch drei Mrd. Euro. Es kamen variabel verzinste Papiere mit gut drei Jahren Laufzeit.

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