Anleihen: Porsche plant im Januar zwei Anleihen

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Porsche plant im Januar zwei Anleihen

Der Sportwagenhersteller Porsche will angesichts des derzeit niedrigen Zinsniveaus zwei Anleihen begeben und sich damit ein Liquiditätspolster schaffen.

HB STUTTGART. Geplant sei eine so genannte Dollar-Hybrid-Anleihe ohne Laufzeitbegrenzung und eine Euro-Anleihe in zwei Tranchen mit Laufzeiten von fünf und zehn Jahren, teilte Porsche am Mittwoch in Stuttgart mit. Volumina und Konditionen würden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Mit der Dollar-Anleihe will Porsche vor allem Privatinvestoren in Asien ansprechen, je nach Nachfrage könne der Emission Benchmark-Status zukommen, hieß es. Sie würde damit ein Volumen von mindestens 500 Millionen Euro erreichen.

Das gegenwärtig noch niedrige Zinsniveau will Porsche nutzen, um seine Finanzmittel aufzustocken. Eine im Jahr 2007 fällige Anleihe in Höhe von 300 Millionen Euro mit einem Zinskupon von 5,25 Prozent wird deshalb vorzeitig abgelöst. Der Kupon für die geplante Euro-Anleihe werde deutlich unter diesem Zinssatz liegen, teilte Porsche mit.

Die als Hybrid-Anleihe geplante Dollar-Emission dient dem Sportwagenbauer auch als Absicherung gegen Währungsschwankungen von Dollar und Euro. Die Verbindlichkeiten in der US-Währung seien durch die Erlöse aus dem Fahrzeugexport in den Dollar-Raum gedeckt.

Hybrid-Anleihen sind eine Mischung zwischen Fremd- und Eigenkapital. Sie haben eine sehr lange bis unendliche Laufzeit; die Zinszahlungen sind an bestimmte Finanzkennziffern gebunden, und im Insolvenzfall werden die Besitzer dieser Anleihen erst nach den anderen Gläubigern bedient. Für dieses Risiko bieten die Papiere höhere Renditen als andere Anleihen. Die Unternehmen können die Hybrid-Bonds meist nach zehn Jahren vorzeitig zurückzahlen.

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