Anleihen
Positive Daten sorgen für stabile Renditen

Eine freundliche Grundstimmung prägte das Geschäft an den europäischen und US-amerikanischen Anleihemärkten während der vergangenen beiden Handelstage. Dafür waren vor allem aktuelle Konjunkturdaten verantwortlich.

HB FRANKFURT. Eine freundliche Grundstimmung prägte das Geschäft an den europäischen und US-amerikanischen Anleihemärkten während der vergangenen beiden Handelstage. Dafür waren vor allem aktuelle Konjunkturdaten verantwortlich. Sie schienen den Beobachtern insbesondere in Amerika den Eindruck zu vermitteln, dass die Wirtschaft weniger stark läuft als erwartet – daher gilt auch ein weiterer Zinsschritt der Notenbank (Fed) nicht mehr als beschlossene Sache.

Das US-Wachstum im ersten Quartal wurde auf 5,3 Prozent nach oben revidiert, zuvor wurden 5,7 Prozent erwartet. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen um 400 00 auf 329 000 und lagen damit über der Durchschnittsprognose der Ökonomen von 315 000. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasury war mit 5,08 Prozent am späten Abend stabil. Am Vortag war sie noch gestiegen, unter anderem wegen der um 4,9 Prozent und damit überraschend kräftig erhöhten neuen Hausverkäufe im April.

In der Euro-Zone tendierten die Anleihemärkte gestern – wie auch am Vortag – freundlich. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für April war leicht auf 105,6 gefallen. Die Effektivverzinsung der zehnjährigen Bund lag bei 3,87 Prozent. Der Bund-Future notierte fast unverändert bei 116,64 Prozent. ina

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