Anleihen
Rendite von US-Bonds sinkt

Schwache Konjunkturdaten aus den USA und der Kurseinbruch am chinesischen Aktienmarkt haben am Mittwoch für Kursgewinne bei US-Staatsanleihen gesorgt. Entsprechend fielen die Renditen der Treasuries.

FRANKFURT. Im Juni ist der Auftragseingang für langlebige Güter in den USA um 2,5 Prozent zurückgegangen, während Volkswirte ein Minus von 0,6 Prozent erwartet hatten. Dazu kamen Anleihe-Rückkaufpläne der Notenbank Federal Reserve, die das Angebot verknappen. Gebremst wurde der Kursanstieg allerdings durch die für abends europäischer Zeit angekündigte Emission fünfjähriger Treasuries im Volumen von 39 Mrd. Dollar. Zehnjährige Treasuries rentierten vier Basispunkte niedriger bei 3,64 Prozent.

Kaum verändert waren die deutschen Bundesanleihen, die Rendite lag einen Basispunkt höher bei 3,43 Prozent. Während die hohen staatlichen Emissionen auf die Kurse drückten, brachten niedrige Inflationsraten in Deutschland und Frankreich Unterstützung. Strategen gehen davon aus, dass sich die Seitwärtsbewegung auf einem Renditeniveau von rund 3,4 Prozent über die nächsten drei Monate fortsetzt.

Am Primärmarkt platzierte Italien eine vierjährige inflationsgeschützte Anleihe im Volumen von 1,2 Mrd. Euro. Großbritannien beschaffte sich mit einem 2014 fälligen Papier fünf Mrd. Pfund.

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