Anleihen
Renditen am Bondmarkt legen zu

An den Anleihemärkten in Europa und den USA haben die Kommentare von US-Notenbankchef Ben Bernanke am Dienstag für weiter steigende Renditen gesorgt. Besonders ausgeprägt war die Reaktion erneut bei den zweijährigen US-Treasuries.

HB FRANKFURT. Die Rendite schnellte um 14 Basispunkte auf 2,85 Prozent hoch. Damit hat sie seit dem 6. Juni insgesamt 48 Basispunkte zugelegt. Das ist der größte Zwei-Tages-Gewinn seit 1985. Die Papiere am kurzen Ende reagieren besonders stark auf Veränderungen bei den Zinserwartungen. Mittlerweile räumen die Händler am Terminmarkt einer US-Zinserhöhung um 25 Basispunkte bis September eine Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent ein. Vor einer Woche sahen sie die Chancen dafür bei 19 Prozent.

Zehnjährige US-Treasuries rentierten bei 4,05 Prozent fünf Basispunkte höher. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe zog um drei Basispunkte auf 4,51 Prozent an. Der Bund-Future fiel um 25 Basispunkte auf 111,08 Prozent.

Am Primärmarkt beschaffte Großbritannien 1,4 Mrd. Pfund (1,8 Mrd. Euro) über eine inflationsgeschützte Anleihe. Griechenland nahm 1,92 Mrd. Euro über ein fünfjähriges Papier auf. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis begab zwei Anleihen im Gesamtvolumen von 1,5 Mrd. Schweizer Franken (930 Mill. Euro).

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