Anleihen
Renditen bei Anleihen geben kräftig nach

Sowohl in Europa als auch in den USA haben die Anleihekurse am Mittwoch zugelegt, die Renditen gaben markant nach. In Europa hatte zunächst das überraschend schwache Wachstum bei der Industrieproduktion in Deutschland Schub für die Kurse gebracht.

HB FRANKFURT. Zusammen mit den anderen Konjunkturdaten, die in dieser Woche aus der Eurozone gekommen sind, deuten sie auf eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums im Euroraum hin. Am Nachmittag stützte dann die Erklärung von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet zur Zinsentscheidung die Anleihekurse. Die Europäische Zentralbank hatte die Leitzinsen wie erwartet bei 4,25 Prozent belassen; Trichet äußerte sich jedoch skeptisch im Hinblick auf das Wachstum. Bei 4,26 Prozent rentierten deutsche Bundesanleihen acht Basispunkte niedriger. Der Bund-Future kletterte auf 113,40 Prozent.

In den USA sorgte ein unerwarteter Anstieg bei den Anträgen auf Arbeitslosenunterstützung für Rückenwind bei den Anleihekursen. Außerdem trieb der hohe Quartalsverlust des Versicherers AIG die Investoren in die als sicher geltenden Staatsanleihen. Auf die Daten zum Hausbausektor, die besser als erwartet ausfielen, reagierten die Kurse kaum. Am Nachmittag lag die Rendite zehnjähriger Treasuries acht Basispunkte niedriger bei 3,99 Prozent.

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