Anleihen
Renditen bewegen sich weiter aufwärts

Inflationssorgen haben am Donnerstag erneut für sinkende Kurse und steigende Renditen am Anleihemarkt gesorgt. Investoren befürchteten, dass die Dollar-Schwäche und Zinssenkungen der US-Notenbank die Inflation anschieben werden.

HB FRANKFURT. Die Inflationsbefürchtungen führten zu einer weiteren Ausweitung des Renditeabstands zwischen zwei- und zehnjährigen Papieren, sowohl im Euro-Raum als auch in den USA. Während das kurze Ende des Marktes von den Zinserwartungen bestimmt werde, dominieren am langen Ende die Inflationserwartungen, erklärten Händler.

Am Nachmittag rentierten zehnjährige US-Staatsanleihen deutlich höher bei 4,60 Prozent. Die Rendite der entsprechenden Bundesanleihen zog markant an auf 4,33 Prozent. Indes fiel der Kurs des Bund-Futures um 39 Basispunkte auf 112,67 Prozent.

Neuigkeiten gab es vom Primärmarkt: Deutschland will im vierten Quartal eine Milliarde Euro weniger am Kapitalmarkt aufnehmen als im Dezember angekündigt. Frankreich kam mit vier Papieren an den Markt. Insgesamt drei Mrd. Dollar beschaffte das Land über eine zweijährige- und eine fünfjährige Anleihe.

Außerdem begab der Staat zwei inflationsgeschützte Papiere im Gesamtvolumen von 938 Mill. Euro. Spanien legte eine 30jährige Anleihe auf. Die Emissionsrendite lag bei 4,698 Prozent.

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