Anleihen
Renditen der Staatsanleihen sinken kräftig

Die Stimmung an den internationalen Anleihemärkten hat sich in der abgelaufenen Woche deutlich verbessert. Das schwächer als erwartete US-Bruttoinlandsprodukt ließ die Kurse am Freitag noch einmal mal deutlich steigen und die Renditen sinken.

cü FRANKFURT. Dresdner Kleinwort erwartet, dass die langfristigen Kapitalmarktzinsen ihre Hochs bereits gesehen haben. Auch die Hypo-Vereinsbank (HVB) ist mittelfristig davon überzeugt, dass die Renditen weiter zurückgehen. Zunächst sollte es aber noch zu einer Gegenbewegung kommen, meint die HVB. Der Grund: Die Märkte gingen davon aus, dass die US-Notenbank in der übernächsten Woche noch einmal die Leitzinsen auf dann 5,50 Prozent erhöhen wird und danach eine Zinspause ankündigt. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen sank am Freitag jedoch auf knapp unter fünf Prozent, und dieser Abstand ist laut HVB zu groß. Ein Anstieg der US-Renditen dürfte auch an den europäischen Märkten nicht spurlos vorübergehen. Die Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) in dieser Woche gilt dagegen als ausgemacht und dürfte kaum belasten.

Am Freitag sank die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe auf 3,92 Prozent und damit den niedrigsten Stand seit Anfang Juni. Der Bund-Future legte 0,25 Prozentpunkte auf 116,74 Prozent zu.

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