Anleihen
Renditen der US-Anleihen geben nach

Angesichts schlechter Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt haben die Bondkurse in den USA am Mittwoch zugelegt, die Renditen gaben leicht nach. Kapitalanleger setzten verstärkt auf die Sicherheit von US-Treasuries.

HB FRANKFURT. Der Beschäftigungsbericht des Arbeitsmarkt-Beobachters ADP hat für Juni einen vierfach so starken Rückgang der Beschäftigung gezeigt wie erwartet. Per Saldo wurden 79 000 Stellen gestrichen, nachdem noch im Vormonat Arbeitsplätze geschaffen wurden. Auch der heute anstehende Arbeitsmarktbericht der US-Regierung, der für den Markt bedeutsamer ist, dürfte Volkswirten zufolge einen Beschäftigungsrückgang anzeigen. Zehnjährige US-Treasuries rentierten drei Basispunkte niedriger bei 3,97 Prozent.

Der europäische Rentenmarkt war von den Erwartungen zur heute anstehenden Zinsentscheidung der EZB geprägt. Die Verkaufsorders überwogen leicht, da Anleger von einer Straffung der Geldpolitik ausgehen (siehe Devisen). Höhere Leitzinsen machen den Kupon bestehender Anleihen weniger attraktiv und senken so ihren Marktwert. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg drei Basispunkte auf 4,63 Prozent. Der Bund-Future sank minimal auf 110,36 Prozent.

Am Primärmarkt beschaffte sich Großbritannien 2,25 Mrd. Pfund über eine Emission mit einer Laufzeit bis 2042.

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