Anleihen
Renditen der US-Bonds fallen wieder

Die Anleihekurse haben sich in Europa und den USA gestern unterschiedlich entwickelt. In den USA profitierten die Kurse von den Marktbedenken, denen zufolge die Zinssenkung der amerikanischen Notenbank Fed nicht ausreichen wird, die US-Konjunktur wieder anzukurbeln. In Europa reduzierten Händler ihre Wetten auf eine mögliche Zinssenkung im Euro-Raum.

FRANKFURT. Händler gehen davon aus, dass die Federal Reserve bis Juni die Zinsen weiter herabsetzen wird. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sank vier Basispunkte auf 3,44 Prozent.

Europas Händler reagierten mit der Reduzierung der Wetten auf mögliche Zinssenkungen im Euro-Raum auf Äußerungen von EZB-Ratsmitglied Christian Noyer, der die Inflationssorgen der Europäischen Zentralbank betonte. Angesichts leichter Kursverluste stieg die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen auf 3,78 Prozent. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es elf Basispunkte abwärts auf 117,49 Prozent.

Am Primärmarkt bestätigte die Bundesfinanzagentur das geplante Emissionsvolumen des Bundes für das zweite Quartal. In den drei Monaten bis Ende Juni will der deutsche Staat festverzinsliche Papiere im Volumen von 51 Mrd. Euro begeben. Polen brachte eine fünfjährige Anleihe über 1,63 Mrd. Zloty (461 Mill. Euro) auf den Markt. France Télécom stockte eine mit 4,75 Prozent verzinste und 2017 fällige Anleihe um 200 Mill. Euro auf.

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