Anleihen
Renditen der US-Bonds ziehen etwas an

Mehrere Entwicklungen machten die als sicher geltenden Staatsanleihen weniger attraktiv. Vor allem da sich die Renditen auf dem niedrigsten Niveau der vergangenen drei Jahre bewegen.

HB FRANKFURT. Überraschend starke Konjunkturdaten haben gestern etwas auf Anleihekurse in den USA gedrückt. Die Beschäftigtendaten des Personaldienstleisters ADP zeigten für November 189 000 neu geschaffene Stellen in den USA an – dreimal so viele wie erwartet. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der Fed bei ihrer Sitzung nächste Woche. Außerdem stiegen die Aktienkurse in Europa und im frühen Handel in den USA kräftig.

Seit Anfang Juni sind die Renditen zehnjähriger Treasuries um rund einen Prozentpunkt gefallen. Am Mittwoch rentierten die zehnjährigen US-Bonds drei Basispunkte höher bei 3,92 Prozent.

In Europa notierten die Anleihen am späten Nachmittag kaum verändert. Hier belasteten zwar ebenfalls die steigenden Aktienkurse, allerdings erhielten die Bonds Rückenwind von den am Morgen veröffentlichten schwachen EU-Einzelhandelsdaten für Oktober. Anleger sorgen sich, dass die Turbulenzen an den Finanzmärkten jetzt auch die Konsumlust bremsen. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe war etwas höher bei 4,03 Prozent. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es 15 Basispunkte abwärts auf 115,03 Prozent.

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