Anleihen
Renditen gehen weiter zurück

Konjunktursorgen haben für weiter steigende Kurse und demgemäß für sinkende Renditen an den Anleihemärkten auf beiden Seiten des Atlantiks gesorgt. Investoren befürchten, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum abschwächen könnte.

HB DÜSSELDORF. Die italienische Volkswirtschaft, die drittgrößte im Euro-Raum, ist im zweiten Quartal weniger stark gewachsen. Und auch in Japan fielen die Wachstumszahlen schlechter als erwartet aus.

Außerdem reagierten die Märkte auf einen Kommentar von Dennis Lockhart, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of Atlanta. Im Bezug auf die US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag verwies der Notenbanker darauf, dass sich die Beschäftigungslage bereits im Juni zu verschlechtern begann. Am Freitag war bekannt gegeben worden, dass die US-Wirtschaft im August erstmals seit vier Jahren Arbeitsplätze eingebüßt hat. Händler am Terminmarkt gehen inzwischen davon aus, dass die US-Notenbank angesichts der Subprime-Krise den Leitzins bis Jahresende bis auf 4,25 Prozent senken wird.

Zehnjährige US-Treasuries rentierten bei 4,35 Prozent etwas unter dem Stand vom Freitag. Die Rendite deutscher Bundesanleihen war leicht niedriger bei 4,09 Prozent. Das Stimmungsbarometer am Terminmarkt, der Bund-Future, stieg um 14 Basispunkte auf 114,61 Prozent. Bloomberg

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