Anleihen
Renditen sinken nach Konjunkturdaten

In den USA und Europa haben die Anleihekurse am Dienstag kräftig angezogen, im Gegenzug sanken die Renditen. Für Bewegung sorgten schwache Konjunkturdaten und sinkende Kurse am Aktienmarkt. So sind die Erzeugerpreise in Deutschland im September stärker gefallen als erwartet, und in den USA gingen die Produzentenpreise überraschend zurück.

FRANKFURT. Zudem stieg die Zahl der Baubeginne in den USA nicht so stark, wie Ökonomen prognostiziert hatten – alles Anzeichen für eine flauer verlaufende Konjunktur.

Die Rendite zehnjähriger Treasuries fiel sieben Basispunkte auf 3,32 Prozent. Deutsche Bundesanleihen rentierten mit 3,23 Prozent sieben Basispunkte niedriger als am Vortag. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es 53 Basispunkte aufwärts auf 121,84 Prozent.

Am Primärmarkt platzierte Irland eine 2012 fällige Anleihe über 400 Mio. Euro sowie ein Papier mit Fälligkeit 2016 im Volumen von 600 Mio. Euro. Die Emission war rund vierfach überzeichnet. Das Baskenland beschaffte mit einer zehnjährigen Anleihe 700 Mio. Euro. Eine inflationsgeschützte Anleihe mit 30jähriger Laufzeit und Volumen von mindestens drei Mrd. Euro kam aus Italien. Im Unternehmensbereich begab der Zeitarbeitsvermittler Adecco eine Wandelanleihe im Volumen von 900 Mio. Euro.

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