Anleihen
Renditen steigen nach positiven US-Daten

Die Kurse der Staatsanleihen sind am Mittwoch nach anfänglichen Kursgewinnen den dritten Tag in Folge leicht gefallen. Die Renditen legten zu. Auslöser waren US-Konjunkturdaten zur Industrieproduktion: Diese stieg im August um 0,8 Prozent und damit stärker als erwartet.

FRANKFURT. "In einem Umfeld niedriger Lagerbestände muss die Produktion steigen. Genau dies wollten wir in dieser Phase der Erholung sehen", sagte Michelle Meyer, Volkswirtin bei Barclays Capital in New York. Die Kapazitätsauslastung erreichte mit 69,6 Prozent im August den höchsten Wert seit Februar. Nach den Daten stieg die zuvor gefallene Rendite zehnjähriger Treasuries auf 3,48 Prozent.

In Europa sank der Bund-Future nach den US-Daten ebenfalls und lag am späten Nachmittag 34 Basispunkte im Minus bei 120,72 Prozent. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte fünf Basispunkte höher bei 3,34 Prozent. Am Morgen hatte Deutschland die Anleihe um fünf Mrd. Euro aufgestockt. Die durchschnittliche Rendite lag bei 3,28 Prozent. Die Emission war 1,6-fach überzeichnet. Nachdem Deutschland am Montag erfolgreich eine dreijährige Anleihe über vier Mrd. Dollar begeben hatte, zog am Mittwoch Österreich mit einem dreijährigen Bond über 1,5 Mrd. Dollar nach. Dafür zahlt Österreich im Vergleich zum dreijährigen Interbankensatz 0,25 Prozentpunkte mehr als Deutschland.

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