Anleihen
Renditen verharren nahe Acht-Monats-Tief

An den Anleihemärkten hat es am Montag nur wenig Bewegung gegeben. Es fehlten die Impulse aus den USA, wo aufgrund des Feiertags Veterans’ Day kein Handel mit Festverzinslichen stattfand.

HB FRANKFURT. In Europa verharrten die Renditen weiter nahe ihres Acht-Monats-Tiefs. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten unverändert bei 4,08 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future sank zwölf Basispunkte auf 114,58 Prozent.

Anleger bevorzugen die sicheren Staatspapiere, da sie befürchten, dass Finanzdienstleister aufgrund der Subprime-Krise noch mehr Verluste ausweisen werden. Bestärkt wurden sie in dieser Auffassung durch die Warnung der Deutschen Bank, bis Jahresende drohten bei Banken Subprime-Abschreibungen in Höhe von 70 Mrd. Dollar, sowie durch die Herabstufung der britischen Bank HSBC durch Morgan Stanley. Außerdem drohen ABN Amro und UBS laut Moody’s Rating-Herabstufungen aufgrund von Anleihen, die auf Kreditausfallswaps basieren. Das schlug sich auch im wahrgenommenen Ausfallrisiko der Zinspapiere von Banken nieder: Der iTraxx Financial Index stieg drei Basispunkte auf 56 Basispunkte.

Zusätzlicher Druck auf die Renditen dürfte vom heute anstehenden ZEW-Index zu den Konjunkturerwartungen kommen. Volkswirte rechnen mit einem Rückgang des Index von minus 18,1 auf minus 20.

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