Anleihen
Renditen ziehen deutlich an

An den Anleihemärkten ist der Trend der vergangenen Tage unterbrochen worden. Zehnjährige US-Treasuries rentierten nach vier Tagen wieder deutlich höher bei 5,1 Prozent.

Der Markt sei überkauft gewesen, sagten Anleihehändler. Ein Rückgang des MBA-Indexes für Hypothekenanträge in den USA vergangene Woche konnte das Interesse an den Bonds nicht beleben. In Europa setzten Investoren ebenfalls auf steigende Zinsen, für die Rendite der deutschen Benchmark-Anleihe ging es klar aufwärts auf 4,64 Prozent. Am Terminmarkt fiel der Kurs des Bund-Futures 17 Basispunkte auf 110,21 Prozent. Britische Gilts rentierten markant höher bei 5,5 Prozent. Dem Sitzungsprotokoll der Bank of England zufolge hatten vier der neun Zinsentscheider jüngst für höhere Leitzinsen gestimmt.

Am Primärmarkt stockte die Bundesrepublik Deutschland eine fünfjährige Bundesobligation um fünf Mrd. Euro auf. Ericsson zapfte erstmals seit über zwei Jahren wieder den Anleihemarkt an. Das Gesamtvolumen der Emission lag bei 1,2 Mrd. Euro, davon 500 Mill. Euro in zehnjährigen festverzinslichen, 350 Mill. Euro in variabel verzinsten siebenjährigen Papieren. Die dritte Tranche lautete auf schwedische Kronen. Der italienische Staat platzierte einen so genannten Linker über vier Mrd. Euro mit einem Kupon von 2,6 Prozent bei 16 Jahren Laufzeit.

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