Anleihen
Renditen ziehen kräftig an

Auf beiden Seiten des Atlantiks sind die Anleihekurse am Dienstag deutlich gefallen. Dabei spielten in Europa besonders der unerwartet angestiegene ZWE-Index, sowie das positive Klima an den Börsen eine Rolle. Für die USA kommen andere Gründe hinzu.

HB FRANKFURT. Europäische Papiere litten unter dem überraschenden Anstieg beim ZEW-Index der Konjunkturerwartungen. Der Index hat von minus 41,6 im Januar auf minus 39,5 im Februar zugelegt. Volkswirte hatten einen weiteren Rückgang erwartet. Auch die gute Stimmung am Aktienmarkt schmälerte das Interesse der Anleger an den sicheren Staatsanleihen. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten entsprechend acht Basispunkte höher bei 3,93 Prozent. Ein Minus von 78 Basispunkten auf 116,66 Prozent verzeichnete der Terminkontrakt Bund-Future.

In den USA sehen Strategen im Anstieg der Rendite fünfjähriger Papiere gegenüber dem Durchschnitt aus zwei- und zehnjährigen Treasuries ein Signal, dass in den kommenden Monaten das Wirtschaftswachstum wieder anziehen wird. Die Rendite der fünfjährigen Treasuries hat von einem Tief im Januar gegenüber dem Durchschnitt aus Zwei- und Zehnjährigen zugelegt. Eine ähnliche Entwicklung war in den Rezessionen 1990 und 2001 Vorbote für die Erholung. Am Dienstag lastete das Angebot von Warren Buffett, Verpflichtungen der Bondversicherer im Bereich Kommunalanleihen zu übernehmen, auf den Kursen der Treasuries. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatspapiere stieg um neun Basispunkte auf 3,70 Prozent.

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