Anleihen
Renten erneut unter Druck

Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Dienstag standen die Kurse an den europäischen und US-amerikanischen Anleihemärkten unter Druck.

HB FRANKFURT. Investoren sahen in den USA weniger Chancen für eine Zinssenkung um einen halben Prozentpunkt. Bei den europäischen Anleihen belasteten zudem Kommentare von Ratsmitgliedern der Europäischen Zentralbank (EZB) über Inflationsrisiken. Der spanische Notenbankgouverneur Miguel Angel Fernandez Ordonez sieht die Inflationsrisiken weiterhin nach oben gerichtet. Bundesbankpräsident Axel Weber zeigte sich besorgt über die steigenden Lebensmittelpreise und den sehr hohen Ölpreis. Am Markt nahmen daraufhin Spekulationen über eine erneute Zinserhöhung im Euro-Raum zu. Gedämpft wurden die Kursverluste der europäischen Staatspapiere durch den deutschen ZEW-Index der Konjunkturerwartungen, der im September stärker gefallen ist als erwartet.

Am Nachmittag rentierte die zehnjährige Bundesanleihe deutlich höher bei 4,21 Prozent. Im Gegenzug fiel der Terminkontrakt Bund-Future um 37 Basispunkte auf 113,75 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries stieg leicht auf 4,49 Prozent.

Den Primärmarkt zapfte Griechenland mit einem fünfjährigen Papier an. Die Emission hatte ein Volumen von 1,5 Mrd. Euro und war 3,4-fach überzeichnet.

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