Anleihen
Renten finden keine klare Richtung

Die Kurse amerikanischer und europäischer Staatsanleihen haben sich am Montag seitwärts bewegt.

HB FRANKFURT. Zum einen warteten Händler auf die heutige Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Zum anderen ließen sich aus dem Tagesgeschehen an den internationalen Aktienmärkten keine klaren Konjunkturprognosen ableiten: Während die Aktienmärkte in Asien und Europa auf breiter Front Kursverluste verzeichneten, eröffneten die Indizes an der Wall Street leicht im Plus und gaben später nur etwas nach.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen lag am Nachmittag mit 4,32 Prozent minimal höher. Der Bund-Future notierte unverändert bei 112,96 Prozent. Zehnjährige US-Treasuries rentierten unverändert bei 4,79 Prozent.

Die Anleger warteten gespannt darauf, ob die US-Notenbank breiter auf die Probleme am US-Hypothekenmarkt eingeht. Dass die konjunktursensiblen zweijährigen Treasuries nahe dem niedrigsten Stand seit anderthalb Jahren rentieren, deutet auf anhaltende Marktbedenken zur amerikanischen Konjunktur hin.

Nachdem zehnjährige US-Papiere im Juni noch so hoch rentierten wie seit fünf Jahren nicht, ist ihre Rendite jetzt unter das Niveau vom Jahresanfang gesunken und bringen Investoren so einen positiven Gesamtertrag aus Zinsen und Kursgewinnen.

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