Anleihen
Rentenmärkte schauen auf die US-Notenbank

Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten dürften auch in dieser Woche wieder dazu führen, dass sich die Anleger in den „sicheren Hafen“ der Staatsanleihemärkte retten.

HB FRANKFURT. Analysten der DZ Bank gehen davon aus, dass früher oder später wieder ökonomische Fakten im Vordergrund stehen werden. Das gilt vor allem für die Inflationsrisiken, über die sich die Investoren am Mittwoch eine neue Meinung bilden können. Dann stehen die Verbraucherpreise für Juni an, die gegenüber dem Vormonat voraussichtlich um 0,2 Prozent geklettert sind.

Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt rechnen vor, dass die Jahresteuerung in den USA auf 2,6 Prozent anziehen dürfte, dem höchsten Stand seit 2001. Deshalb sei mit einer weiteren Leitzinserhöhung auf dann 5,5 Prozent zu rechnen. Fed-Chef Ben Bernanke hat am gleichen Tag seinen halbjährlichen Auftritt vor dem Senat, wo er seine Geldpolitik erläutern wird. Falls die Rohölpreise weiterhin so rasant steigen wie zuletzt, sind negative Überraschungen nicht ausgeschlossen.

An den europäischen Zinsterminmärkten schloss der Bund-Future am Freitag fest. Der September-Kontrakt legte um 40 Basispunkte auf 116,14 Prozent zu. In den USA rentierten die zehnjährigen Staatsanleihen mit 5,07 Prozent wenig verändert.

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