Anleihen
Sicherheit von Bonds weiter gefragt

Die Bondkurse haben am Mittwoch in Europa und den USA zugelegt, die Renditen gingen leicht zurück. Händler verwiesen darauf, dass die Risikoaversion am Kapitalmarkt zunehme und immer mehr Anleger wieder die Sicherheit von Staatspapieren suchten.

FRANKFURT. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Bonitätsnoten für viele amerikanische Banken gesenkt und damit Befürchtungen bestärkt, dass sich die Finanzkrise wieder zuspitzen könnte. Zu Kauforders motivierten zudem Nachrichten zur Preisentwicklung. In den USA sind die Verbraucherpreise auf Jahresbasis so stark zurückgegangen wie seit fast 60 Jahren nicht mehr. In den zwölf Monaten bis Mai fielen sie um 1,3 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Sinkende Preise stützen den Realertrag von Anleiheninvestments.

Der Bund-Future stieg 48 Basispunkte auf 119,86 Prozent. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten vier Basispunkte niedriger bei 3,48 Prozent. Bei Treasuries mit zehn Jahren Laufzeit sank die Rendite drei Basispunkte auf 3,63 Prozent.

Am Primärmarkt hat Deutschland eine zweijährige Schatzanweisung um sieben Mrd. Euro aufgestockt. Der italienische Versorger Eni will das Volumen einer geplanten Bondemission auf zwei Mrd. Euro verdoppeln. Der Konzern begründete dies mit der hohen Nachfrage der Anleger.

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