Anleihen
Sorgen um die US-Konjunktur drücken Renditen

Das Sicherheitsstreben der Kapitalanleger hat zum Wochenauftakt in den USA für steigende Anleihekurse und sinkende Renditen gesorgt. Zehnjährige Treasuries rentierten zwei Prozentpunkte niedriger bei 4,24 Prozent. Der Empire State Manufacturing Index, der die Geschäftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe im Bundesstaat New York widerspiegelt, hat sich im Juni überraschend verringert.

HB FRANKFURT. Kursgewinne aufgrund schwacher Konjunkturdaten dürften Händlern zufolge aber von kurzer Dauer sein. Denn die US-Notenbank dürfte im dritten Quartal voraussichtlich den Leitzins erhöhen. Am Zins-Terminmarkt rechnen Händler inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 53 Prozent damit, dass die Fed den Leitzins bis September von zwei auf 2,5 Prozent hebt.

In Europa rentierten zehnjährige Bundesanleihen etwas höher bei 4,83 Prozent. Verkaufsdruck brachten Spekulationen, die EZB werde die geldpolitischen Zügel straffen. Im Euro-Raum kletterten die Verbraucherpreise im Mai auf 3,7 Prozent, den höchsten Stand seit Juni 1992. EZB-Vizepräsident Lucas Papademos wertete steigende Lohnkosten als Zeichen, dass die Inflation in die Eurozone überschwappe. Der Bund-Future lag kaum verändert bei 109,95 Prozent.

Am Primärmarkt platzierte die Freie Hansestadt Bremen eine Anleihe über 500 Mill. Euro mit Laufzeit bis 2011.

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