Anleihen
US-Daten belasten Bondkurse

Der Donnerstag startete mit Kursgewinnen an den Anleihemärkten. Die Marktteilnehmer zweifelten, dass die angekündigten Maßnahmen der Zentralbanken für eine Ankurbelung der Konjunktur ausreichen.

HB FRANKFURT. Doch am Nachmittag zeigten die US-Konjunkturdaten zu Einzelhandelsumsatz und Produzentenpreisen einen deutlich stärkeren Anstieg als erwartet. Daher mussten die Anleihen ihre Kursgewinne wieder abgeben. Denn damit wird eine weitere Zinssenkung der Federal Reserve Bank weniger wahrscheinlich. Während US-Papiere deutlich ins Minus rutschten, notierten deutsche Anleihen kaum verändert. Zehnjährige Treasuries rentierten vier Basispunkte höher mit 4,13 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe war etwas niedriger bei 4,29 Prozent. Kaum verändert notierte der Terminkontrakt Bund-Future bei 113,15 Prozent.

Am Primärmarkt beschaffte der italienische Stromkonzern Enel 1,3 Mrd. Euro über ein 2014 fälliges Papier. Portugal begab eine siebenjährige Tauschanleihe auf Aktien des größten portugiesischen Elektrizitätskonzerns EDP-Energias de Portugal, Volumen eine Mrd. Euro. Aus Spanien kam ein dreijähriges Papier im Volumen von 1,461 Mrd. Euro. Die USA hatten für den Abend eine Emission zehnjähriger Treasuries für acht Mrd. Dollar angekündigt.

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